Radiochemie & Radiopharmazie stellt sich vor

Patientenversorgung

 

Der Fachbereich Radiochemie/Radiopharmazie in der Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Bonn stellt die Versorgung unserer Patienten mit verschiedenen radioaktiven Arzneimitteln sicher.

 

Durch höchste Qualitätsstandards im Bereich Herstellung und einem ausgeprägten Risikomanagement wird die Sicherheit jedes einzelnen Patienten unseres Klinikums an oberste Stelle gesetzt. Diese Standards werden auf die Kit-basierten Tracer mit Technetium-99m für SPECT-Untersuchungen, auf die in Eigenherstellung zur Verfügung gestellten Gallium-68 Tracer für die PET-Diagnostik und die Lutetium‑177 Tracer für die Therapie angewendet.

 

In enger Zusammenarbeit mit internen Kooperationspartnern am UKB aber auch externen Partnern, wie der Kernchemie in Mainz, Isotopen Technologie München AG (itm) und der Life Molecular Imaging GmbH, wird eine zügige Translation von neuen Tracern in die Diagnostik und Therapie vorangetrieben.

 

Darüber hinaus wird durch die aktuell stattfindende Erweiterung der Produktions- und Forschungsstätte auch in Zukunft der stetig wachsende Bedarf an radioaktiven Tracern in der Nuklearmedizin in Bonn gedeckt werden können.

 

Aktuelle Tracer in Eigenherstellung:

 

PET-Diagnostik

[68Ga]Ga-DOTATOC/DOTATATE (SSTR-Rezeptoren, Neuroendokrine Tumore)

[68Ga]Ga-PSMA (Prostatakarzinom)

 

Therapie

 

[177Lu]Lu-DOTATATE/DOTATOC (SSTR-Rezeptoren, Neuroendokrine Tumore)

[177Lu]Lu PSMA (Prostatakarzinom)

 

Forschung

 

Ein zentraler Forschungsschwerpunkt liegt auf der Radiomarkierung von kurzkettigen Peptiden und komplexen Proteinen, wie Antikörpern und Nanokörpern, die hochspezifisch gegen bestimmte Oberflächenantigene gerichtet sind. Im Fokus stehen hierbei die Radionuklide Technetium-99m, Kupfer-64, Gallium-68 und Lutetium-177. Die hierbei erhaltenen Radiotracer werden in diversen Kooperationsarbeiten, u.a. mit der Arbeitsgruppe Lütje und dem Exzellenzcluster ImmunoSensation, in vitro in Zellen charakterisiert, und anschließend auch in vivo in Klein- und Großtieren biologisch evaluiert. Unser Ziel ist es das bestehende Repertoire der in der Diagnostik und Therapie bereits eingesetzten Radiotracer durch neue und effektive Verbindungen schon in naher Zukunft zu erweitern und damit eine noch bessere Versorgung unserer Patienten zu ermöglichen.

 

Mitarbeiter und Kontaktdaten: Abteilung Radiochemie & Radiopharmazie der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Bonn

Dr. rer. nat. Stefan Kürpig - Leitung Radiochemie

Tel.: 0228 / 287 - 19859

Email: stefan.kuerpig(at)ukbonn.de

Dr. rer. nat. Patrick Jim Küppers - Leitung Radiopharmazie

Tel.: 0228 / 287 - 10338

Email: patrick_jim.kueppers(at)ukbonn.de

Dr. rer. nat. Kai Giesen - Radiochemiker

Tel.: 0228 / 287 - 10460

Email: kai.giesen(at)ukbonn.de

Befundabfrage

Mo. - Fr.: 08:00 Uhr - 16:00 Uhr

Tel.: +49 (0)228 / 287 - 16171

Fax: +49 (0) 228 / 287-16615

anmeldungnuklearmedizin@ukbonn.de

Terminvergabe


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Schilddrüsenambulanz:
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PET/CT:
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Konventionelle Szintigraphie:
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Therapie-Sekretariat:
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Therapiestation Winkler:
Tel.: +49 (0) 228 / 287-16171
Fax: +49 (0) 228 / 287-19107

 

Oberarztsekretariat: S. Döbeling

Tel.: 0228 / 287 - 16181

Fax: +49 (0) 228 / 287-16615

 

Die Anmeldung erfolgt im Haus 21 (Nuklearmedizin)

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Notfallnummer der Nuklearmedizin:

0228 / 287 - 16855

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin

Universitätsklinikum Bonn

Venusberg-Campus 1

Gebäude 21

53127 Bonn

 

Lageplan_DINA4_2019-04-01_QRC.pdf
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