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Tumorzelllinien: Modelle für primäre Tumore? – ein Blick durch Darwins Augen

In der Forschung werden oftmals Tumorzelllinien verwendet, die schon jahrzehntelang kultiviert wurden und sich während dieser Zeitspannen auch genetisch verändert haben. Für was steht dann solch eine Tumorzelllinie? Ist sie noch Modell des Primärtumors - und falls ja, in welchem Umfang? Um diesen Fragen nachzugehen, untersuchen wir in Zusammenarbeit mit dem Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg, wie sich primäre SCLC-Zellen in Zellkultur über längere Zeitspannen hin verändern (Abb. 3). Hierzu werden Analysen sowohl auf DNA- (“genomic fingerprinting“) und Proteinebene (Veränderungen und Modifikationen des Expressionsmusters, wie die Aktivierung intrazellulärer Signalkaskaden) vorgenommen, sowie Untersuchungen des Zellverhaltens (Apoptose-, Proliferations-, Resistenzmuster etc.) durchgeführt.

Abbildung 3: Aus der malignen Pleuraflüssigkeit von Krebspatienten isolierte Tumorzellen werden unter standardisierten Laborbedingungen über 12 Monate hin vermehrt. Zu ausgewählten Zeitpunkten (T0 bis T3) werden ihre Eigenschaften auf molekularer, zelllulärer und Verhaltensebene analysiert und die gewonnenen Daten auf Veränderungen hin ausgewertet.

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