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Potentielle Mittel zur Tumorbehandlung können in Tumorzellen gegenläufige Effekte erzeugen - der Yin-Yang-Effekt

Die Wirkung vieler in der Tumortherapie genutzter Substanzen zielt auf eine Blockade zelleigener Signalkaskaden. Bei der Untersuchung von Tumorzellen der Schilddrüse fanden wir ungewöhnliche Wirkungsabläufe. So konnte ein und dieselbe Substanz die Teilungsrate von Tumorzellen unterdrücken, gleichzeitig aber deren Wanderungsgeschwindigkeit erhöhen (Abb. 6). – Solche Yin-Yang-Effekte sollten bei der Behandlung von Tumoren berücksichtigt werden.

Abbildung 6: Bei Applikation des Inhibitors I kommt es zu Einschränkungen des zellulären Aktivierungsstatus, hier exemplarisch für die Proliferations- und Migrationskapazität dargestellt. Abhängig vom Inhibitor und der verwendeten Zelllinie können Yin-Yang-Effekte auftreten, was im gezeigten Beispiel für Inhibitor II wohl zu einer Reduktion der Proliferations-, aber zu einer Erhöhung der Migrationskapazität führt. Die Kreise stellen Proliferations- und Migrationskapazität der Tumorzellen vor (rot) und nach Inhibitorgabe (blau, grün) dar.

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